Personenwagen:


12-sitziger Personenwagen mit Endklappen zum Langmaterialtransport von Zeche Nordstern, Spurweite 620 mm. Umspurung vorgesehen.

Die 6 Einstiegsöffnungen beschleunigten das Ein- und Aussteigen, machten aber die Konstruktion des Wagenchassis aufwendiger und teurer. In die Luken gehört noch ein Vorhang aus Maschendraht, der ein Herauslehnen während der Fahrt verhindern sollte. Den Farbspuren nach waren diese Wagen früher blau gestrichen.

2 Stück im Jahr 2008 übernommen von privat, Ennepetal. Nummern 2 und 13.

2 Stück im Jahr 2017 übernommen von Gemeinde Rheinbach. Nummern 12 und 32.

8-sitziger Personenwagen, Hersteller Brüninghaus sowie Dröge & Koch um 1962, ex Bergwerk Westfalen (Hamm).

Dieser Ausführung bot weniger Platz, war aber wegen des kurzen Achststandes kurvengängiger. Die Kupplungen hatten als Besonderheit einen längs ausklappbaren Riegel, mit dem je zwei Kupplungen fest über die Puffer gekuppelt werden konnten. Die Vorschrift verlangt, dass Personenwagen untereinander fest gekuppelt sein müssen. Dies soll den Verlust einzelner Wagen und damit Unfälle verhindern.

1 Stück 1989 an Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna, 2008 an Arge Schroederstollen (P62).
3 Stück 1990 an Bergbaumuseum Rammelsberg, 2008 an Arge Schroederstollen (P38. P70,...).
3 Stück 2011 von Kubacher Kristallhöhle über Privat an Arge Schroederstollen (P49, P54, P44).

 

Verletztentransportwagen für zwei Schleifkörbe, Hersteller Unkel & Meyer, Wattenscheid, Gewicht: 2,3 t, zugelassen für 4 Personen, ex Bergwerk Heinrich-Robert, 2004 an Feld- und Grubenbahnmuseum Fortuna, 2008 an Arge Schroederstollen.

Der Wagen ist mit Mitteleinstiegen versehen, da an den beiden Enden die Schleifkörbe eingesetzt wurden. Außerdem ist eine Notsignalleitung zur Verständigung mit dem Lokfahrer während der Fahrt installiert. Gummipuffer und Megifedern fangen Stöße beim Fahren wirkungsvoll ab. Aufgrund starker Beschädigungen wurden die Schleifkorbhalter von uns entfernt und der Wagen zum Mannschaftstransporter umgebaut.