Oktober 2023: Am 10.September nahmen wir wieder am Tag des offenen Denkmals teil. Das Wetter war gut, es kamen ca. 70 Besucher und Lok 7.fuhr in bewährter Weise Fotomotive mit dem Förderwagenzug und Personenzüge mit den drei Beifahrerwagen.

Erfreuliches gibt es von unserem englischen Re-Import Lok 22 zu berichten: Nach umfangreichen Reparaturarbeiten fuhr die Lok an diesem Tag zum ersten Mal seit langer Zeit wieder aus eigener Kraft. Nun sind noch einige Restarbeiten durchzuführen, insbesondere das schwungradseitige Kurbelwellenlager gibt uns zu denken, aber der Motor läuft und die Lok kann nun mit einem zugedrückten Auge als die dritte betriebsfähige Lokomotive am Schroederstollen eingestuft werden. Mein Restaurierungsbericht ist unter https://www.kipplore.com/t16454-educating-sophie abrufbar. Um die Fotos zu sehen, muß man sich  dort allerdings einloggen.

Das samstägliche Geschäft im vergangenen Monat war wieder Schotter- und Drainagearbeiten, diesmal an der geraden Einfahrt zur Kehrschleife.

Astrid & ich kehrten heute vom 24. internationalen Bergbauworkshop in Saint Maries aux Mines aus dem Elsaß zurück. Diese Veranstaltung wird seit 25 Jahren an wechselnden Orten von wechselnden Veranstaltern angeboten. Träger ist das Netzwerk Montanhistorik, mit dem wir noch aus unserer aktiven Oberharzer Zeit verbunden sind. Es war wieder schön, bekannte Gesichter zu treffen und gemeinsam den guten Elsässer Wein zu verkosten. Der 25. Workshop wird vom 26.-30.09.2024 in Goslar stattfinden. Veranstalter ist der Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum, dem wir in Personalunion als 2 Vorsitzender und Schatzmeisterin ebenfalls vorstehen. Infos dazu werden ab dem Jahreswechjsel sukzessive auf der Homepage .https://www.montanhistorik.de von uns eingepflegt.

Vor 100 Jahren

Oktober 1923: Die Arbeiten verlaufen wie vorgesehen. Die Erzbahn ist auf den ersten Kilometern von Calbecht aus gesehen im Bau. Da noch kein Fahrdraht für Elektroloks verlegt werden kann, kommen dabei Dampflokomotiven zum Einsatz. Im Schroederstollen, damals noch als Tunnel Döhren - Dörnten tituliert, laufen die Vortriebe von der 60 m-Sohle und vom Mundloch her planmäßig.