Februar 2022: Bei dem derzeitig naßkalten Wetter liegt der Schwerpunkt unserer Freizeitgestaltung im Berg. Warm und verhältnismäßig trocken, wenn man sich die richtigen Bereiche im Stollen aussucht. Im Bereich der ehemaligen Staumauer zerkleinern und verstauen wir die Mauerreste. Geplant ist, den Anschluß der alten Rösche durch das Mauerfundament wieder herzustellen, wozu auch der rechte Stoß in Teilen neu verzogen werden muß.

Nachdem die Wältigungsarbeiten auf den ersten 200 m des Stollens abgeschlossen sind, konzentrieren wir uns auf den Wegebau im Bereich der Brüche bei etwa 1000 m hinter dem Mundloch. Der Weg zu den Arbeitseinsätzen im hinteren Stollen führte bisher über einen verbrochenen Bereich, wozu anstrengende speologisch geprägte Kriechtechnik notwendig war. Inzwischen schufen wir hier ein relativ geräumigen Durchstieg, welcher in den kommenden Wochen noch weiter freigeräumt und gesichert werden soll.

In unserer Sammlung finden sich Fotos einer Befahrung aus den späten 70er Jahren, die exakt diesen Bereich zeigen. Der Bruch bestand also schon länger, und wie ein Vergleich mit der Fotografie vor Beginn der Aufwältigung zeigt, hat sich die Bruchzone stabilisiert und er schreitet nicht voran. Eine gute Perspektive für die weitere Entwicklung unserer Anlage.